Die nachfolgend genannten Bücher wurden von Mitgliedern unseres Vereins gelesen und als empfehlenswert eingestuft.
Die Bücher können beim örtlichen Buchhandel unter Angabe der ISBN-Nummer bestellt werden:
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Kindheits- und Jugenderinnerungen eines jüdischen Kippenheimers

Der 1930 geborene Kurt Salomon Maier schildert das jüdische Leben in seinem geliebten Heimatdorf im Schatten der NS-Verfolgung. 1940 wurde er zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder in das Lager Gurs in Südwestfrankreich verschleppt. Buchstäblich in letzter Minute gelang der Familie von dort aus die rettende Emigration nach New York.
 
Hrsg. von der Evangelischen Landeskirche in Baden – Arbeitsstelle Frieden. 112 S. mit 69 Abb., fester Einband. ISBN 978-3-89735-623-8. Euro 13,90
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Wir sind, was wir erinnern.
Konrad Görg veröffentlicht dieses Buch in Erinnerung an Erwin Katz, den Onkel eines Freundes, der im Alter von zehn Jahren in Auschwitz ermordet wurde. Das ergreifende Schicksal dieses Jungen bildet im Zusammenhang mit dem Schicksal seiner Familie den Anfangs- abschnitt des Buches. Der Autor schildert das Geschehen anhand eines mehrere Seiten umfassenden Zitats der inzwischen alten Tante seines Freundes, Jolana, die Auschwitz überlebte. In diesem Zitat schildert sie die Familienverhältnisse vor dem Krieg und das allmähliche Wachsen der Judenfeindschaft bis zum Abtransport nach Auschwitz. Mit der Eröffnung durch ein Zitat ist bereits der besondere Charakter des Buches gekennzeichnet.

Konrad Görg, ein praktizierender Arzt an der Marburger Universitätsklinik, legt mit seinem Buch eine Sammlung von Zitaten vor, die er im Laufe vieler Jahre der Beschäftigung mit Holocaust, Antisemitismus und Judenverfolgung zusammengetragen hat und zu deren Veröffentlichung ihn Freunde gedrängt hatten.

Diese Veröffentlichung bietet heutigen Lesern bedrückende Einblicke in das Geschehen, das zum Holocaust führte, denn nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter selbst werden zitiert. Jedes dieser Zitate macht nachdenklich. Es ist kein Buch zum Nebenbeilesen. Es ist auch nicht einmal gelesen und dann abgetan. Es zwingt dazu in sich zu gehen und sich selbst zu befragen. Denn alle Nachgeborenen stehen in einer Beziehung zu diesem immer wieder unfassbaren Geschehen. Jedes Zitat dieses Buches verlangt nach einer Pause des Nachdenkens, ja der Andacht. Es verlangt danach immer wieder zur Hand genommen zu werden, denn jedes Zitat enthält entweder tiefgreifende Einsichten in kompakter Form oder nötigt dem Leser im Fall erschreckender Zitate derartige Einsichten ab.

Denn nicht alle Zitate bewirken Zustimmung, manche enthalten ambivalente Sichtweisen, manche sind abschreckend und verstörend. Insbesondere gilt dies für Äußerungen, die Alltäglichkeit und Normalität angesichts der Abwesenheit elementarster Forderungen der Menschlichkeit widerspiegeln. Um einen Überblick über die gedrängte Folge der Zitate zu gewinnen, hat der Autor des Buches eine Ordnung nach leitenden Aspekten vorgenommen. Diese Gliederung erleichtert die Benutzung des Buches sehr. Nicht im Text, dafür aber im Inhaltsverzeichnis ist die Abfolge der Gliederungstitel zusätzlich unter familiengeschichtliche Hauptüberschriften gesetzt, z.B. „Die Zeit der Großeltern“ oder „Die Zeit der Eltern“. So werden dem Leser die Inhalte zusätzlich näher gerückt. Denn was sich unter den Haupttiteln sammelt, lädt eher zur Distanz ein: „Ausgrenzung, Deportation, Ermordung“, „Wegsehen und Schweigen“. „Sich wahrheitsgemäß erinnern“ u.a.

Damit ist dieses Buch zugleich ein nutzbringendes Handwerkszeug für den Geschichts- und Religionsunterricht. Diese Zitatesammlung ist eine Fundgrube für verdichtete Aussagen, die mehr als die Worte des Lehrenden geeignet sind, ein Schlaglicht auf die belastenden Vorgänge der Vergangenheit zu werfen. Insbesondere finden sich zahlreiche Aussagen von namhaften Zeitgenossen, die bereits aus anderen Kontexten bekannt sind. Aber auch die weniger bekannten Sprecher dieser Sammlung liefern wertvolle Basistexte. Die Religionspädagogik kann sich ebenso wie die Geschichtsdidaktik und die allgemein ethischen Fächer von diesem Buch inspirieren lassen, wenn es um die Förderung des kollektiven Erinnerns in den Schulen geht.

Eingeleitet wird das Buch neben den Vorworten von Horst-Eberhard Richter und Erhard Roy Wiehn durch ein Vorwort des Herausgebers selbst, das allerdings bei der Bestimmung der historischen Ursachen des unfassbaren Geschehens über das Ziel hinausschießt, wenn die gesamte deutsche Geschichte der letzen dreihundert Jahre dafür in Haftung genommen wird. Die These von der deutschen Geschichte dieser Epochen als Einbahnstraße auf Auschwitz hin ist fragwürdig. Dennoch ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen. Es ist ihm eine weite Verbreitung, insbesondere im schulischen und kirchlichen Bereich, zu wünschen.

Rezension von Martin Stupperich (http://www.rpi-loccum.de)

Konrad Görg, Wir sind, was wir erinnern. Zwei Generationen nach Auschwitz.
Stimmen gegen das Vergessen. In Erinnerung an Erwin Katz, Hartung-Gorre Verlag,
Konstanz, 2. Aufl. 2009, ISBN 978-3-86628-208-7, 110 Seiten, 9,95 Euro
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Geschichte der Juden in Schluchtern
2010: Am 22. Oktober vor 70 Jahren endet die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Schluchtern, jener badischen Exklave in der Nähe von Heilbronn, die heute ein Ortsteil des württembergischen Dorfes Leingarten ist. An diesem Tag wurden die letzten zwölf jüdischen Einwohner nach Südfrankreich verschleppt. Ihnen und den aus anderen Gemeinden deportierten oder ins Ausland geflohenen früheren Schluchterner Mitbürgern will die Publikation wieder ein Gesicht und einen Namen geben und sie vor dem Vergessen bewahren.

Das Buch ist dabei mehr als eine Heimatgeschichte, verknüpft es doch die Geschehnisse in Schluchtern mit der von Partei und Regierung bestimmten großen Politik. Ein geschichtlicher Rückblick zeichnet jene verhängnisvolle Kette von Ausgrenzungsmaßnahmen und Verfolgungen nach, die mit Beraubung und Vertreibung einherging und oft in die Ermordung von Juden mündete. Judenverfolgung war keine Erfindung der Nationalsozialisten, aber ihr Antisemitismus wurde in einer Radikalität und Perfektion durchgesetzt, der in der Geschichte ohne Beispiel ist.

Norbert Geiss: Geschichte der Juden in Schluchtern : ein Gedenkbuch für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung, Leingarten 2010, 152 S., 56 Abbild., ISBN: 978-3-9812485-8-6
Direktbezug für 19,80 € zzgl. Versandkosten über das Evangelische Pfarramt Schluchtern, Bergstraße 3, 74211 Leingarten, Tel. (0 71 31) 40 13 02
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Der vergessene Holocaust
1941: In der Ukraine gehen deutsche Besatzer gegen die j
dische Bevölkerung vor. Männer, Frauen und Kinder werden zu Hunderttausenden zusammengetrieben, erschossen und in Massengräbern verscharrt. Das geschieht mitten in bewohnten Gegenden, nicht in einem geschlossenen Lager.

2002: Ein katholischer Priester geht auf Spurensuche in der Ukraine. Begleitet von einer Dolmetscherin, Protokollanten, Archivforscher, Spurensicherer sowie einem Fotografen macht er sich auf den Weg. Dorf f
r Dorf befragt er Zeugen und bekommt Antworten von denen, die damals noch Kinder und Jugendliche waren. Viele der Zeugen haben es ber die ganzen Jahre nicht geschafft, darber zu reden, zu unfassbar sind die Erinnerungen. Diese Zeugenaussagen nach Jahrzehnten des Schweigens erschttern diese Menschen erneut, aber auch jeden, der diese Zeugnisse liest.
"Die Menschen erzählen, als wären diese Dinge erst gestern geschehen, als hätte es die sechzig Jahre dazwischen nicht gegeben. Manche fragen: ‚Warum kommen Sie so spät? Wir haben auf Sie gewartet."

Patrick Desbois
Berlin-Verlag, 1. Auflage Januar 2009. ISBN 3827008263. Hardcover, 352 Seiten.
22,90 Euro.
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Geschichte der Juden in Bruchsal
Da wir mit unserem Verein den ganzen Kraichgau zum Thema Judentum mit einbeziehen, können wir das Buch „Geschichte der Juden in Bruchsal“ nur empfehlen. Mit diesem Buch gelingt es dem Autor Jürgen Stude, das Wissen über die 700 Jahre währende Geschichte Bruchsaler Juden authentisch und eindrucksvoll dem Leser nahe zu bringen. Sehr ergreifend sind die Kurzbiografien ehemaliger Bruchsaler Juden und die Bilder der eindrucksvollen Bruchsaler Synagoge, die 1938 zerstört wurde. Bruchsal war eine der größten israelitischen Gemeinden in Baden. Ihren ehemaligen jüdischen Mitbürgern verdankt die Stadt noch heute wesentliche kulturelle Einflüsse.
Es gab 119 namentlich bekannte jüdische Holocaustopfer aus Bruchsal und den Stadtteilen, deren Schicksale in dem Buch aufgezeichnet sind. Jüdische Friedhöfe gibt es heute noch in Bruchsal und Obergrombach. Wissenswert ist auch die Vielzahl jüdischer Gewerbetreibender und jüdischer Vereine, die es in Bruchsal gegeben hat. Herausgegeben von der Stadt Bruchsal.
ISBN 978-3-89735-441-8
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Louis Maier: Schweigen hat seine Zeit, Reden hat seine Zeit.
Ein Sohn spricht vom Leben und Schicksal der Jüdischen Gemeinde in Malsch.
Zum Andenken an die Juden in Malsch erzählt Louis Maier Geschichten über das dörfliche Leben, von Familie, Freunden und Nachbarn, vom Zusammenleben von Juden und Nichtjuden, von der Schule, dem Leben zu Hause und von der jüdischen Lebensweise. Gleichzeitig schildert er mit bemerkenswerter Einfachheit und Ehrlichkeit die Realität jener Zeit: von der sich abzeichnenden und dann eskalierenden Nazi-Brutalität bis hin zur Deportation der Juden, die damit endet, dass das Dorf im Oktober 1940 für "judenfrei" erklärt wurde.
Hrsg. von der Gemeinde Malsch.
Übersetzt aus dem Englischen von Sally
Laws-Werthwein und Donald Werthwein. (verlag regionalkultur)
192 S. mit 44 Abb.  ISBN-10: 3-89735-133-1 / ISBN-13: 978-3-89735-133-2
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Aus Hoffenheim deportiert. Der Weg zweier jüdischer Brüder
Zwei Brüder (Manfred und Heinz Mayer), in Hoffenheim (heute zu Stadt Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis) geboren, wurden mit ihrer Familie 1940 nach Frankreich ins Lager Gurs deportiert. Die Eltern kamen anschließend nach Rivesaltes, von wo sie zwei Jahre später nach Auschwitz transportiert und ermordet wurden. Die zwei Brüder wurden durch eine jüdische Organisation und Quäker in französische und Schweizer Waisenhäuser gebracht. Schließlich wurden sie getrennt. Nach dem Krieg ging Fred, der ältere Bruder, in die Vereinigten Staaten. Der jüngere Bruder, Menachem (Heinz), kam nach Israel. ISBN: 978-3-89735-407-1
Englische Ausgabe: Are the Trees in Bloom over There: Thoughts and Memories of Two Brothers
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Louis Maier: Empfänger unbekannt verzogen.
Die Odyssee eines jungen Flüchtlings auf den Spuren des Schicksals seiner Eltern. 

Nach seiner geglückten Flucht aus Nazi-Deutschland im Herbst 1940 erlebt der 16-jährige Louis Maier mit seiner Schwester Agathe aus Malsch bei Karlsruhe den Beginn eines neuen, geschenkten Lebens in den USA. Eindrucksvoll beschreibt er den Alltag in ihm fremden Lebenswelten. Gleichzeitig kontrastiert er seinen eigenen hoffnungsvollen Neubeginn mit den Briefen seiner Eltern aus dem KZ Gurs, in das die badischen Juden im Oktober 1940 deportiert worden waren. In der Korrespondenz spiegeln sich die Mühen um die Organisation der Ausreise der Eltern. Briefe als Lebensfäden, die schließlich mit der Deportation der Eltern im August 1942 tragisch enden. Louis Maiers Schreiben an seine Eltern kommen nun mit der Aufschrift 'Empfänger unbekannt verzogen' zurück. Als amerikanischer Soldat kehrt Louis Maier 1945 nach Europa zurück und erlebt die Schrecken der letzten Kriegsphase. Nach Kriegsende verfolgt er die Spuren des Schicksals seiner Eltern. Seine Suche führt ihn 1946 für kurze Zeit in seine badische Heimat Malsch. Diese Erinnerungen eines jüdischen Jugendlichen sind ein in dieser Intensität erschütterndes, einzigartiges Dokument.

Hrsg. von der Gemeinde Malsch.
Übersetzt aus dem Englischen von Sally
Laws-Werthwein und Donald Werthwein. (verlag regionalkultur)
320 S. mit 42 Abb., fester Einband. 2008.  ISBN 978-3-89735-543-9
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Jüdisches Leben im Kraichgau
Elf Schüler beteiligten sich unter der Leitung von Bernd Röcker (Mithilfe: Michael Heitz) seit dem Schuljahr 2003/04 an einem Buchprojekt zur Geschichte der Eppinger Juden. Diese Arbeitsgemeinschaft setzte die Projektarbeit der Gruppe um Susanne Daubmann fort. Durch die Begegnungswoche und den intensiven Austausch mit den Überlebenden standen Herr Röcker und seinen Schülern ein umfangreiches Quellenmaterial zur Verfügung. Zusätzlich forschten die Schüler in verschiedenen Archiven, zum Beispiel dem Generallandesarchiv in Karlsruhe. Im Sommer 2006 waren die Arbeiten abgeschlossen und erschienen in Form eines Buches, das die Heimatfreunde Eppingen e.V. herausgeben. ISBN-13: 978-3930172177
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Tourismuskarte
Am 13. April 2008 wurde in Angelbachtal die Themenkarte Jüdisches Leben im Kraichgau vor 200 geladenen Gästen der Öffentlichkeit präsentiert. Vorausgegangen war eine dreijährige Kooperation der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und den vier Schulen aus dem Kraichgau: Realschule Waibstadt, Adolf-Schmitthenner-Gymnasium Neckarbischofsheim, Wilhelmi-Gymnasium Sinsheim und Hartmanni-Gymnasium Eppingen.

Die Studenten und Schüler haben gemeinsam eine Karte im Maßstab 1:75000 erstellt, in der alle jüdischen Denkmäler zwischen Leimen und Bretten sowie zwischen Bruchsal und Bad Wimpfen verzeichnet sind. Wander- und Radwege sind auf dieser Karte ebenso eingezeichnet wie besondere Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Orten. Dazu wurde ein zweisprachiges (deutsch/englisch), 56 Seiten umfassendes Begleitheft herausgegeben, in dem die jüdischen Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Orten beschrieben und erklärt werden. So soll dem Benutzer der Karte die Möglichkeit gegeben werden, die Vielzahl an jüdischen Sehenswürdigkeiten im Kraichgau selbstständig zu erkunden. Die Ortsbeschreibungen wurden zu je einem Drittel von den Schülern, Studenten und dem Redaktionsteam (Prof. Dr. Anette Weber und begleitende Lehrer) verfasst. Die Schüler wählten dabei hauptsächlich Orte aus dem Einzugsgebiet ihrer Schulen. Hier konnten sie auf bereits gesammelte Informationen der vorangegangenen Projekte zurückgreifen und diese in die Arbeit einfließen lassen. Bei der Gestaltung, dem Layout und der Endredaktion war Prof. Dr. Jürgen Krüger maßgeblich beteiligt.

Dieses (kreisübergreifende) Produkt ist bisher ein Novum und dessen Besonderheit wurde bei der Präsentation durch die Anwesenheit des Oberrates der IRG Baden, drei Landräten, Abgeordneten des Deutschen Bundestages und vielen Bürgermeistern aus dem Kraichgau unterstrichen. Bietet die Karte doch eine ganz neue Form der „Geschichtserfahrung“, die sowohl im Schulunterricht eingesetzt werden kann als auch für touristische Aktivitäten im Kraichgau.
ISBN
978-938560-08-2
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Vermächtnis - die Saga einer einer deutsch-jüdischen Familie durch Zeit und Schicksal hinweg (in Englisch):
Originaltitel: Legacy - The Saga of a German-Jewish Family Across Time and Circumstance
In diesem Buch setzt sich der ehemalige Eppinger Werner Frank mit der Geschichte seiner Familie seit dem 30-jährigen Krieg auseinander. Anhand seiner Vorfahren stellt er die Geschichte der Landjuden im Kraichgau über die "Emanzipation" hinweg bis zur Nazi-Diktatur dar. Damit endet diese Familiensage jedoch nicht, sondern es beginnt die sehr persönliche und interessante Lebensgeschichte von Werner Frank, einem in die USA vertriebenen Juden. Neben dem Neubeginn, dem Berufsleben und der anschließenden Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte erfährt der Leser auch von Werner Franks Suche nach seinen Vorfahren, die ihn zu 30'000 Namen führt.
ISBN: 9780966802115
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